Nachtrag Sabbatical oder die Sache mit dem “roten” Faden…

gesponnene-wolle

Doch noch ein paar Sätze zu meinem Sabbatical, weil es so viele Fragen per Mail gibt;

Ich mache nur eine Pause im operativen Geschäft, ich höre nicht auf. Weder mit diesem Blog, noch mit meiner Arbeit die ich liebe. Ich kann und will ja gar nichts anderes.
Es ist gut zuweilen von sich selbst zurück zu treten. Daraus ergibt sich ein anderer Blick, eine neue Perspektive. Es ist wichtig sich immer wieder neu zu erfinden. Sich unermüdlich zu wiederholen, sich selbst zu kopieren bedeutet am Ende Produzent seiner eigenen Ideen zu sein. Das interessiert mich nicht und es langweilt mich sogar das Reproduzieren meiner eigenen Ideen. Und wer sich hinterfragt, inne hält ist im Begriff zu wachen und streift damit sein altes Natternhemd ab.
Sich und seiner Handschrift treu zu bleiben bedeutet für mich sich zu schärfen, zu konzentrieren und neue Ansätze auf den Punkt zu bringen. Dazu gehört Meditation und Kontemplation die während ständiger Beschäftigung, egal womit, nicht möglich ist.
Und dieser neue Bereich… ja dazu möchte ich im Moment noch gar nichts sagen. Es ist doch noch ganz neu und wer weiß ob sich dieser Funke etablieren kann. Zu schnell und zuviel reden die Menschen über so gut wie alles. Wenn man sie dann ein paar Wochen später trifft und am Thema anknüpft ist alles Schnee von gestern. Kurzlebige Strohfeuer! Modeerscheinungen. Das ist nicht mein Wetter und so halte ich mich zurück und erforsche dieses Neuland und kucke was es mir bedeuten wird. Dann vielleicht ist Zeit dazu etwas zu sagen.