“Schlampersäckchen”. Besticktes Stoffsäckchen für Schulutensilien. “Clutter Sack”. Embroidered Textile Sack For School Utensils

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Ist Euer Esstisch immer aufgeräumt? Oder sieht er vielleicht aus wie unserer? Vollgekruschelt mit lauter Famileinkram? Bei uns finden sich Stifte, Spitzer, Klebestift, Schere, Rechenwürfel, wichtige Zettel, ein Buch, eine Zeitung, ein Geldbeutel. Gerne auch Dinge von mir die ich entweder hinauf an den Rechner, oder hinunter in meine Werkstatt bringen muss.  Täglich schiebe ich die Dinge zusammen, räume manches auf, anderes muss aber  bleiben. Denn, kaum weggeräumt, geraten die Dinge aus dem Sinn. Extra für die Schulutensilien gibt es jetzt für meine Kinder statt einem Schlampermäppchen ein “Schlampersäcken”. Würfel und co. können nun dort einen Platz finden und behindern so nicht mehr das notwendige Tischabwischen.

Is your dining table always tidy? Or does it maybe look like ours? Cluttered with family stuff? On ours are pencils, a sharpener, glue, a scissor, dice for counting, important notices, a book, a newspaper, a wallet. Also things of my own that I must bring up to the computer or down to my workshop. Every day I shove things together and tidy some things up; other things, however, must remain. Because things are forgotten if put away. My children now have a “clutter sack” instead of a “clutter case” just for school utensils. The dice and Co. can now stay in there and do not hamper the necessity of wiping the tabletop.

Leinenmäppchen. Rollmäppchen für Häkelnadeln. Linen Roll-up Case For Crochet Hooks

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Ich habe mir ein Set feiner Häkelnadeln mit Bambusgriffen gekauft. Damit der Schatz nicht einzeln in meiner Stricknadelkiste herum liegt habe ich ein Rollmäppchen aus altem Leinen genäht. Der alte Stoff hat an der Webkante in regelmäßigen Abständen dickere Fäden. Sie wurden wahrscheinlich zum Befestigen am Webrahmen gebraucht und dienen mir jetzt als Gestaltungselement und zugleich Knopfschließe.

I have bought myself a set of fine crochet hooks with bamboo handles. I have sewn a case for them out of old linen so that this treasure doesn´t lie around loosely in my knitting box. The old fabric has thicker threads along the selvage at regular intervals. They were probably used to connect the fabric to the loom and for me now serve as an element of design as well as a closure for the button.

Weihnachtsrecycling. Kissen aus Papier. Recycling Christmas. Pillows Out Of Paper.

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Im letzten Jahr habe ich staunend zugekuckt was für schöne Dinge entstehen wenn bei Frau Naturkinder Weihnachten recycelt wird. In diesem Jahr mach ich mit. Vielen Dank an Caro für die Einladung. Ich kann sagen dass es mir sehr viel Spaß gemacht hat!
Erst mal darüber nachgedacht kamen mir viele Ideen in den Sinn. Entschieden habe ich mich für Papierkissen. Meinen „Stoff“ dafür fand ich in Schuhkartons, Paketsendungen der Familie, in Verpackungen und dem Haufen ausgewickelter Geschenke. Saftige Orangen sind im Obstgeschäft  in hauchdünnes Seidenpapier eingewickelt. Die schnörkeligen Enden haben mich schon in meiner Kindheit fasziniert. Aufgehoben, weil so schön, wurden Mon Cherie Papierchen. Aus diversen Papieren und Material ist folgendes entstanden: Ein Biesenkissen aus Seidenpapier. Auf ihm liegen nun ein paar meiner Urlaubspreziosen aus Afrika. Ein kleines Kissen mit dem Namen „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach!“ in hübschen rosa. Ein Rest vom Schützenfest, zur Prüfung des Geistes, bleibt auf dem Kissen liegen. Wer von uns wird wohl schwach werden? Ein Kissen wurde aus den feinen Obstpapieren und goldenem Geschenkpapier genäht. Winzige Papiertörtchen von Pralinen mit goldenen und silbernen Liebesperlen gefüllt bilden die Blütenkelche der freihandgestickten Silberblumen. Oh, es hätte noch so viele Möglichkeiten gegeben. Gefüllt sind die Kissen mit Kugeln aus Alupapier, Seidenpapierstreifen oder Holzwolle. Ohne Füllung entstehen aus alten Papierstücken wertige und individuelle Geschenktüten oder, wenn Eintrittskarten, Servietten, Stadtpläne und co. verwendet werden, attraktive Hüllen für Fotoschätze und Urlaubserinnerungen.

Last year I observed in amazement what wonderful things are made when Christmas gets recycled at Ms. Naturkind´s. This year I am participating. A thanks to Caro for the invitation. I can tell you that it was a lot of fun!
Once I started thinking about it a lot of ideas came to mind. I then decided to make paper pillows. I found the “fabric” in shoe boxes, packages sent to the family, in wrapping paper and the hoard of unwrapped gifts. At the grocer´s juicy oranges are wrapped up in wafer thin tissue. The corkscrew fringes have fascinated me since childhood. The Mon Cherie papers were kept because they are so pretty. The following items were created out of various papers and materials: a pleated pillow made out of wrapping tissue. On top now lie a few valuables from a vacation in Africa. A small pillow in a pretty pink with the name “The Spirit is willing but the Flesh is weak”. A remnant of the banquet lies on top as a temptation to the spirit. Who of us will give in? One pillow was sewed out of fine fruit tissues and golden gift-wrapping paper. Tiny paper cups for pralines filled with golden and silver “love beads” compose the calynx of the silver flowers stitched free-handedly. Oh, there would have been so many possibilities. The pillows are filles with balls made out of aluminium, strips of wrapping tissue or wood shavings. Without the filling they turn into individual high quality gift bags or, if tickets, napkins, maps, and so on are used, they become attractive jackets for treasured photographs and vacation mementos.

Naturrahmen aus Birkenholzrinde. A natural birchwood frame

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Mit etwas Glück kommt man an frisch geschnittenes Birkenholz. Ich habe mir Scheiben von dicken Ästen gesägt. Sie legte ich zum Trocknen an eine luftige Stelle in den Keller. Das Trocknen sollte nicht zu langsam, und nicht zu schnell gehen. Das Holz soll nicht aufreißen. Wenn es gelingt dann löst sich die Rinde komplett und im Ganzen von dem Holzkern und es ensteht ein natürlicher Ramen aus Birkenrinde. Ich mag die helle Rinde mit seiner schönen Zeichnung. Den Rahmen habe ich mit altem Leinen bespannt. Natürlich sind auch alle anderen Hintergründe möglich; feines handgeschöpftes Papier, Fotos, Bilder, Stücke von alten Lieblingsshirts, Erinnerungen aller Art. In meinem Fall ist der Rahmen aus dem Holz der Birke in der ich als Kind kletterte und mir Erinnerung genug. Der Rahmen trägt nun kleine Schätze aus dieser Zeit.

With luck you can get freshly cut birchwood. I sawed slices from a thick branch and laid them in an airy part of the basement to dry. The drying process must proceed neither too slow nor too fast. The wood should not split. If all goes well the bark detaches itsalf in one complete piece from the wooden core and becomes a natural birchbark frame. I like the bark and its beautiful markings. I have stretched an old linen fabric over the frame. Other backgrounds are also possible, of course; fine moldmade paper, photos, pictures, pieces of old favourite shirts, all kinds of keepsakes. In this case the birchwood frame is made out of the tree I used to climb in as a child and is keepsake enough for me. The frame now carries little treasures from those days

Eine schrecklich nette Verwechslung

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Vor ein paar Tagen hat bei mir eine Heidi Greb Steinanhänger bestellt. Sehr nette und formale Mail. Ich wunderte mich ein bisschen weil ich Heidi ja vor einigen Monaten kennen gelernt hatte und eine so offizielle Anrede nicht erwartet habe. Ich schickte die Steine mit einem lieben Gruß als Geschenk. Samstag bekam ich einen Anruf von besagter Heidi und stellte sofort fest dass die Stimme ganz anders ist. Ja, eine Verwechslung! Frau Greb wollte nun eine Rechnung für die Steine. Ich dachte nach dem Gespräch darüber nach und beschloss bei meiner Entscheidung zu bleiben. Diese Steine sind ein Geschenk. So kommt es manchmal im Leben. Es kommt einfach unverhofft etwas zu einem zurück. So sagt man doch. Alles im Leben kommt zurück. Und so war es jetzt eben für Frau Greb. Ich schrieb ihr und ein paar Tage später hatte ich dieses schöne, mit perlgarn umwickelte, Ei mit einem lieben Brief in meinem Postkasten. Solche Geschichten sind herrlich!
Einen guten Wochenstart Euch allen.

Jetzt hab ich zwei Schulkinder

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Weil sich Jona eine coole Schultüte wünschte wurde die Tante beauftragt. Sie kann cool. Mein cool ist nicht sooo cool. So bekam Jona eine wirklich tolle Skaterschultüte. Ich konnte es nicht lassen, hatte ich doch so viele Jahre schon das Bild von Jonas Schultüte im Kopf. Jona sollte die Schültüte von Marie umgestaltet bekommen. Vor 4 Jahren war die Weidentüte für Marie natürlich mit Filzrosen und rosarot. Heute wurde sie dann, in Blauem Karo mit Enzian und Hirschhorn, für den Tischschmuck genutzt. Hänschen im Blaubeerwald begleitete Jona an seinem ersten Schultag. Wir hatten etappenweise liebe Gäste. Jetzt geht ein schöner und aufregender Tag zu Ende. Alle sind sehr müde. Einen schönen Abend Euch.

Roudys 8. Geburtstag

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Heute wurde in unserem Wohnzimmer groß Geburtstag gefeiert. Roudy, Maries Gummipferd und aller herzliebster Freund, hatte 8. Geburtstag. Inzwischen etwas altersschwach und weich auf den Beinen wegen Bindegewebsschwäche (..und offene Stelle am Ohr verursacht von einer Gabel und einem wütenden kleinen Trotz-Mädchen) übernahm Roudy tapfer den Vorsitz an der Geburtstagstafel. Viele hier anwesenden Gäste waren schon vor Jahren auf jeder Feierlichkeit willkommen. Lediglich die beiden braunen Pferde sind neuer in der illustren Runde. Schon nach einer Weile sahen mache Gäste etwas platt aus.

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Hier war Roudy noch jung und prall gefüllt mit Leben und mitten im Leben. Seine Ohren wurden täglich geschmückt mit allem was Henkel hatte.

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Hier waren es wenige Haargummis. Es konnten aber viel viel mehr sein. Und geschminkt wurde er auch ganz oft.
So feirten wir also alle heute zusammen und sind voll von Torte und Leckereien. Roudy ist glücklich immer noch so wichtig zu sein, nach so vielen Jahren. Und, obwohl ich diese Gummitiere nie wirklich schön finden konnte, mag diesen hier sehr. Alle Gute Roudy!

WORKSHOP BEI ANDREA NOESKE-PORADA, KUNST IM SOUTERRAIN, MIT THOMAS HORST TEIL3

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Sehr spanned wie Thomas Kleidungsstücke färbt. Eine sichtbare Farbe ist im Topf und viele Farbverläufe und Schattierungen sind möglich. So wie ich es verstanden habe befinden sich die einzelnen Farbpigmente aus der eine Farbe gemischt ist an unterschiedlichen Stellen im Färbetopf. Grün, eine Mischung aus Blau und Gelb; hier schwimmen die gelben Farbpigmente mehr an der Wasseroberfläche während die blauen Pigmente schwerer sind und sich weiter unten im Topf aufhalten. So kann, je nach Eintauchtiefe, Reihenfolge und Farbschichten verschiedenen Farbnuancen erzielt werden. Das hier ist der sehr gelungene Mantel einer Kursteilnehmerin. Ich finde die Farbeverläufe spektakulär!
Mein Mantel bleib weiß weil keine der Farben die Thomas angeboten hat mir pastellig genug waren und ich mir die Option offen halten wollte Zuhause zu entscheiden was genau ich mit dem Mantel vorhabe. Inzwischen habe ich entschieden doch es dauert noch ein Weilchen bis ich fertig bin. Zu viele Dinge müssen erledigt werden und ich muss sehen wann ich Zeit für meinen Privatkram finde.

WORKSHOP BEI ANDREA NOESKE-PORADA, KUNST IM SOUTERRAIN, MIT THOMAS HORST TEIL2

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Das Bewässerungssysthem ist einfach aber genial, In den Deckel einer ganz gewöhnlichen Plastikmineralflasche sind Löcher gebohrt. Kaltes Leitungswasser und normales Spülmittel rein und los geht es. Nicht zuletzt dieses Detaille hat mich fasziniert. Sehr findig geht Thomas Host an die Umsetzung seiner Ideen.

Workshop bei Andrea Noeske-Porada, Kunst im Souterrain, mit Thomas Horst Teil1

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Ich war am Wochenende im schönen Wiesbaden. In der Werkstatt von Andrea Noeske-Porasda, “Kunst im Souterrain”, fand ein Workshop mit Thomas Horst statt. Er fertigt seine ausgefallenen Filzfashion mit dem Schwingschleifer. Als ich einen Artikel über ihn in einer Ausgabe der Filzfun gelesen habe war für mich klar dass ich mir seine Art mit Wolle umzugehen ansehen möchte. Sein Filzansatz liegt wohl am anderen Pol zu meinem und genau deshalb bin ich davon fasziniert. Er fertigt einen Mantel, mit aufwändig vielem Blättern o.ä., in etwas mehr als 1 Stunden. Vollkommen technisch im Herangehen versteht dieser ausdrucksstarke Mann viel von Faserqualitäten, Schnitten und dem Färben.
Mein lieber Mann hat mich nach Wiesbaden chauffiert. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Es war schön die Abendstunden nach dem Kurstag an seiner Seite zu verbringen. Freitagmorgen stürzte ich mich also ins Schwingschleiferabenteuer. Hier zeigt Thomas gerade wie er den Schwingschleifer prepariert um damit arbeiten zu können. In denn nächsten Tagen folgen mehr Bilder vom Kurs.