Kannenwärmer aus Filz. TEA COZY OUT OF FELT

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Ein weiterer Kannenfilz ist zwischendurch entstanden. Karakulwolle kann, trotz seiner derben Faser, doch ein sehr feines Ergebnis geben. Erstaunlich. Geschmückt ist der Kannenfilz mit einem, vom Meer gefilzten, Pflanzenfaserball und einem Stück Treibholz. Beides wurde aus Korsika mitgebracht.

In the meantime another tea cozy has been made. Karakul wool can obtain a very fine result in spite of its coarse fibre. The tea cozy is embellished with a ball of plant fibre that the ocean has felted and a piece of driftwood. Both were brought back from Corsica.

Von der Leichtigkeit des S(t)eins. Teil 4. THE LIGHTNESS OF BEING PART 4

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schaukeln

Den Schaukelhaken habe ich heimlich gebohrt, den Haken weiß lackiert. Abends jagte mein Mann eine Mücke und ich fürchtete er würde den Haken entdecken. Er war bisher der Meinung wir hätten im Haus schon genug Möglichkeiten zu schaukeln. Ich sah das anders. Er entdeckte den Haken an diesem Abend nicht mehr. Erst am nächsten Morgen als seine Kinder, noch im Nachthemd, durchs Wohnzimmer flogen sah er was ich während seiner Abwesenheit angestellt hatte -und freute sich!
Meine Kinder und alle Kinder die uns besuchen haben sehr viel Spaß. Mir gefällt der Stein auch wenn er ruhig schwebend, für eine Weile unbespielt, einfach in unserem Wohnraum hängt.

I secretly drilled the hole for the hook and painted it white. In the evening my husband was chasing a mosquito and I feared he would discover it. Until now he has been of the opinion that there are enough possibilities for swinging in the house. I was of a different opinion. He didn´t discover the hook that evening. Only the next morning, when his children, still in their pyjamas, were swinging across the livingroom, did he see what I had done while he was gone – and he was happy about it! My children and all the children who visit us have a lot of fun. I also enjoy the stone when it is just floating peacefully in the livingroom, for the moment not being used for playing.

Von der Leichtigkeit des S(t)eins. THE LIGHTNESS OF BEING/OF A STONE

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Wieder mal ein Filzstein. Aber mit ganz anderer Funktion! Währendessen spielt meine Tochter mit dem Gitterstoff den ich vorhabe zu  verwenden.

once again a felted stone. But with a completely different function! In the meantime my daughter plays with the scrim I am planning to use.

Vom Echo im Filz. ABOUT THE ECHO IN FELT.

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Wolle legen. Weich. Wärmend. Schicht um Schicht. Wasser. Wärme. Behutsames annähern. Rhythmus. Hinspüren. Das Wesen der Wolle suchen. Be-greifen. In sich hineinlauschen. Ein Echo wahrnehmen. Empfindungsräume  betreten. Erinnern. Weit werden. Das Denken hat Pause. Sein. Einen Atemzug 4 Dimension. Und doch auch immer Widerstand, Meinungsverschiedenheiten, Austausch.: Das gemeinsame Ringen um Einigung. Nicht immer lässt uns das Ergebnis eine einvernehmliche Harmonie, eine zufriedene Einigung spüren. Wenn das aber gelingt sind diese Stücke uns besonders wertvoll, ein Stück vom großen Geist, verbunden mit uns und bleiben auch gelungen noch nach vielen Monaten, vielleicht sogar Jahren oder Jahrzehnten. Dann, vielleicht dann, wagt sich der Begriff Kunst auf den Plan zu treten. Vorher wird mir dieser Begriff all zu oft benutzt und vorschnell für fast alles strapaziert. Noch großzügiger als das Wort Liebe.

To lay out the wool. Soft. Warming. Layer after layer. Water. Warmth. To carefully approach. Rhythm. To sense. To search for the essense of the wool. To listen to one´s Self. To “grasp” the meaning. To perceive an echo. To enter into spheres of perception. To remember. To expand. The act of thinking takes a breather. To be. A breath of the fourth dimension. But then again, always resistance, controversy, exchange: to struggle with each other to come to an agreement. We then treasure these pieces when that is successfully achieved; they are a piece of the Great Spirit, connected with us, and they remain successful even after many months, maybe even years or decades. Then, maybe then, the term “art” dares to appear on the scene. I believe that this term is all too often sorely tested and too hastily used for almost everything. Even more liberally than the word love.

Pusteblumen aus Filz. Hauchdünner Objektfilz

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Hauchzarte Löwenzahnblüten habe ich gefilzt. Die Pusteblumen hier sind ein kleines Muster von einem geplanten Filzobjekt; Viele Pusteblumen “stehen” auf einem massivem  Eichenholzblock. Gehalten wird der hauchzarte Filz von einzelnen Nylonfäden die an einer Deckenplatte aus gesandstrahltem Plexiglas befestigt sind. Die Halterung ist mit Edelstahlabstandhaltern an der Decke befestigt. Durch seitliche Lichtquellen zeigt sich ein interessantes Schattenspiel. Die Pusteblumen und auch die Propellerchen vervielfache sich, überschneiden einander. Spielen und bewegen sich. Erst wenn der Kunde sich für eine Umsetzung entscheidet wird in 1:1 losgefilzt und gefertigt. Mein Wohnzimmer gibt leider nicht die Raumdimension her die Grundlage der Idee ist.

Zartes, Filziges

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Zwischendurch schaff ich es manchmal etwas auszuprobieren. Hier war es etwas sehr zartes. So zart dass es nur in exponiert “ruhiger Lage” “lebensfähig” ist. Mein Mond braucht ab und zu Pflege. Er hängt mitten drin und gelegentlich rumpelt doch ein Staubsaugerarm hin und verursacht eine Beule. Nach einem Mond-Bad in Zuckerwasser ist das besser wenn auch nicht komplett Vergangenheit. Was genau hier steht zeig ich Euch im Laufe der Woche.
Mein großes Kind ist krank. Oh, das mag ich gar nicht. Euch eine gute Woche!

Was ist das?

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Gestern waren wir in Moosburg zu einem Geburtstag eingeladen. Traumwetter, umfangreiche Verpflegung in angenehmer Gesellschaft.  Ich hatte eine Tüte Wollreste, Olivenseife und Schnitzmesser mit genommen. Die Kinder filzten, schnitzten und spielten sich durch den sonnendurchfluteten Tag. Ich nutzte die Gelegenheit um auch zu schnitzen. Was dabei entstand darf ich noch nicht zeigen. Später.
Wer weiß denn was das da auf den Fotos ist?  Ich mag es wie Dinge zu Landschaften werden!

Taschenutensilo aus Wollfilz

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Sehr viele Nadel steckten im Filz um die bauchigen Taschen festzuhalten. So großflächige, sperrige Dinge zu nähen empfinde ich als sehr mühsames Geschäft. Vor allem weil ich mir beim häufigen Drehen, Wenden und unter der Maschine durchwursteln, dauernd die Nadeln ins Fleisch ramme. Dieses Utensilo aus Filz hat bauchige Taschen bekommen. Viel Platz für Allerlei.
Wieder etwas vom “Berg der Unerledigten” abgetragen. Mein Kranksein hat mich doch etwas nach  Hinten geworfen. Jetzt werde ich ein kleines Schlummschläfchen machen damit der Genesungsprozess voranschreitet und sich kein Rückfall einschleicht. Meine Tochter liegt krank auf dem Sofa, Jona spielt unermüdlich friedlich in seinem Zimmer. Ich wünsch Euch eine gute Woche!

Filzrose in groß

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Ich mag wie sich die kleine Rose in die große schmiegt! Diese große Filzrose stand Model für die Rose die dann im Filzkurs entstanden ist.
Es geht in großen Schritten auf Weihnachten zu. Hier entstehen viele Dinge, werden schön verpackt, machen sich auf die Reise. Wenn ich es schaffe noch schnell ein Foto zu machen landet dieses in dem Ordner der ungezeigten Dinge. Mal sehen wann ich dann zu diesem Ordner durchdringe. Wer noch Wünsche für das anstehende Weihnachtsfest hat sollte nicht mehr lange zögern. Schon bald klappe ich mein Auftragsbuch für dieses Jahr zu.