Wärmekissen mit Mariendistelsaat oder die Geschichte vom Seelengold

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Mariendistelsamen begleiten mich immer wieder in Form von Tee, Leberwickeln, als Heilpflanze und als gestalterisches Element. Maria, die Mutter Gottes ist hier in Bayern sehr präsent. Mir hat der Hintergrund zur Mariendistel und die Geschichte der Sternenfahrt sehr angesprochen. Um das beschriebene Bild für meine Kinder greifbar zu machen habe ich ein Kissen zum Erwärmen genäht und mit dem BSR-Nähfuß frei bestickt. Mittlerweilen habe ich herausgefunden wie das konfortabel geht. Das Leibchen, welches Maria für ihr Kindlein webt, ist noch nicht fertig gewirkt, wir alle können jeden Tag mit ein bisschen “Erden-Seelengold” helfen es zu vervollständigen. Ein anderes Bild für das Sprichwort “Jeden Tag eine gute Tat”. Glänzende Fäden mischen sich mit matten Goldfäden, so wie sich das Gold des Himmels mit den guten Taten der Kinder verbindet. In Anlehnung an die Gestalt der Mariendistel ist die Rückseite mit einem zackenhaften Zerstich veredelt. Zartlila durchwirken die Stiche das alte Leinengewebe. Gefüllt ist das Kissen mit den Samen der Heilpflanze. Sie duften erdig und lassen sich gut erwärmen. Weil sie einen hohen Fettgehalt haben kann sich die Wärme länger halten als es Kirschkerne tun. Natürlich liegt ein solches Kissen wunderbar auf der Leber. Thematisch und energetisch ganz und gar erfüllt vom Gedanken rund um Maria und ihrer Heilpflanze.

Wickel für die Leber. Eigene Interpretation der Mariendistel.

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Maria, die heilige Mutter Gottes beschäftigt uns in diesen Tagen, singend , erzählend, und als erlebten Reigen im Kindergarten. Aber auch weil ich Lust hatte die entgiftenden Eigenschaften der Mariendistel für mich zu erforschen.
Die Legende erzählt, dass Maria ihr Jesuskind einst auf der Flucht vor Herodes auf einem Stein direkt neben einer Distel stillte. Ein paar Tropfen der heiligen Muttermilch fielen auf ein Distelblatt. Zu Ehren dieser besonderen Begegnung beschloss die Distel die Maserung der herunter laufenden Muttermilch in ihren Blättern fest zu halten. So erinnert sie bis heute an dieses Ereignis und die Menschen gaben ihr den Namen Mariendistel. Mich hat dieser Gedanke sehr berührt und so zeichnete ich die Pflanze und begann sie auf 100 jähriges Leinen zu sticken.
Die Idee Mariendisteltee als Leberwickel zu nutzen habe ich mir ausgedacht und probiere damit. Immer ist es sinnvoll ein solches Vorhaben mit einem Fachmann abzuklären, wer sich also angeregt fühlt sollte das unbedingt tun!
Die Farben des Wickels sind in Anlehnung an den ganzen Lebenszyklus der Mariendisten gewählt; Grün und Lila für die Blütezeit aber auch den Samenstand der von grünlich bis Braun reichen kann, das Silbrigraubraun und das Beige für das schöne Vergehen dieser Pflanze. Im Inneren ist ein saugstarker Kern eingearbeite damit die Flüssigkeit da bleibt wo sie sein soll. Und weil jetzt keiner Zuhause ist werde ich den Wickel gleich anlegen und mit in meine Meditation nehmen. Eine schöne Zusammenfassung zur Mariendistel gibts hier.