Corporate Design Kissen

 

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Ich habe eine Freundin die Schlaufen an Kissen liebt. Jedes Jahr zum Geburtstag nähe ich ihr ein neues Kissen. In diesem Jahr ist der Grundgedanke dazu ihr eigenes Corporate Design. Ich habe die Farben ihres Logos, ihrer Reiter auf ihrer Seite übernommen. Ihr Logo ist ein Ausschnitt eines für sie gemalten Bildes. Das Gold daraus taucht auf den Schlaufen in Form von Ziermusterstichen dezent auf. Das Holz des Baumes ist als Palo Santo-Anhänger am Reißverschlus zu finden. Eine Seite ist aus feiner Wildseide, die andere aus uraltem, feinen Leinen.

Liebe Beate ich wünsche Dir zu Deinem heutigen Geburtstag vom Höchsten das Beste!

Heimatkissen, Heimwehkissen

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“Gegen alles ein Kraut ist gewachsen” so heißt es doch. In meinem Fall müsste es wohl heißen “Für alles wird ein Kissen genäht”.
Ich habe einen Freund der schon lange nicht mehr in seinem Heimatland lebt. Seine Primärfamilie blieb in Griechenland währen er sich hier in Bayern niederließ, eine Familie gründete, und eine neue Wahlheimat fand. Ich fragte ihn ob er seine Heimat vermisse. “Ja, natürlich” war die Antwort; das Meer, die frischen sonnengereiften Früchte, das was das Meer den Menschen schenkt, die Familie. Aber hier wolle er auch nicht weg. Hier ist auch Heimat. Im Sommer lebte die Familie, für zwei Wochen, genau dort wo er auch groß geworden ist, fischten, grillten diesen unmittelbar am Meer. Einen ganzen Eimer frisch gefundener Muscheln wurde von seiner Tochter mit gerade geernteter Zitrone verspeist. Das ist es was hier vermisst wird.
Ich bekam viele feine Dinge aus der sonnigen Heimat. Unter anderem ein Glas mit dem Sand des Ortes seiner Kindheit, seiner Familie. Und wie ich so immer wieder diesen Sand anschaute kam mir die Idee ein Heimatkissen, ein Heimwehkissen,  für ihn zu nähen. Man sagt es würde das Heimweh vertreiben würde man sich ein Kissen mit Heimaterde unter das Kopfkissen legen.
Altes Leinen, Heimaterde und alter Bettwäschenstoff aus dem Besitz seiner bayerischen Familie bilden zusammen sein Heimwehkissen. Heimat heißt auf Griechisch “patrida” (Hoffentlich ist es richtig geschrieben. Ich habe es mir schreiben lassen. Für Fehler bin ich nicht zuständig). In Bayern ist es unsere “Hoamat”. So zieren diese bedeutungsvollen Worte das Sand gefüllte Kissen. Manche müssen einen Weg finden mit dieser Zerrissenheit zwischen Herkunftsland und der Wahlheimat zu leben. Seine Heimat, seine Seelenheimat, zu fühlen und zu finden ist im Leben eine wichtige Sache wie ich finde. Nun hoffe ich dass mein lieber griechischer Freund nicht hier ließt bevor ich ihm sein Geburtstagsgeschenk offeriert habe.

“Hanserl” Kleines Nackenkissen

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Diesen schönen Verschluss kucke ich mir beinah täglich an dem mir lieben Leinenkissen von Andi an. Ich hatte ganz vergessen dass meine Nähmaschine solche schönen Bordüren auch sticken kann. Jetzt wo ich doch noch ein bestelltes Hanserl erfüllt habe, geht sie doch zu einer alten Dame ins Krankenhaus, habe ich mir erlaubt auf diese schöne Verschlußart zurückzugreifen. Vielen Dank an Andi an dieser Stelle die meinen Horizont immer wieder erweitert.
Gestern bin ich zum ersten mal Tante geworden, früher als gedacht, und nun setze ich mich heute an meine Nähmaschine und  zauber mein Willkommensgeschenk fürs kleine Bübchen. Euch einen wärmenden 4. Advent.